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Hattorf liegt nur 29 km - knapp 34 min. Fahrzeit mit dem Auto von Bad Sachsa entfernt. Ein Besuch lohnt sich!
Hattorf am Harz ist neben Ebergötzen eine weitere bemerkenswerte Station im Leben von Wilhelm Busch. Als Junge ging er häufig mit seinem Freund, dem Müllersohn Erich Bachmann zu Fuß nach Hattorf, um dort Verwandte seines Freundes zu besuchen. Die Freundschaft der Beiden bildete die Inspiration für die bekannte Bildergeschichte "Max und Moritz".
Später besuchte Busch in Hattorf seinen Neffen Hermann Nöldeke, der mit seiner Familie ab 1887 in Hattorf lebte und dort sein Amt als Pfarrer ausübte.
Über 20 Jahre, oft mehrmals im Jahr kam Busch in das „Dorf unter dem Harze“ wie er es beschrieb. Hier genoss er die Ruhe um das weinumrankte Gebäude des Pfarrhauses und fühlte sich wohl in der Gesellschaft der Familie seines Neffen. Insbesondere liebte er die "Wasserheizung" im Haus und das skizzieren der Bauwerke im Ort und die Landschaft der Umgebung. Der Kirchturm, ein ehemaliger Wehrturm und das älteste Gebäude des über 1000 Jahre alten Dorfes, taucht besonders oft in Zusammenhang mit seinen Skizzen und Bildern auf.
In einer kleinen Gedenkstätten in Hattorf kann die Verbindung von Busch und Hattorf nachvollzogen werden. Zudem erinnert ein Gedenkstein unweit der Kirche an den großen Künstler.
Über Busch und seine Besuche wird im Büchlein „Wilhelm Busch in Hattorf“ (von A. Grosse) berichtet.
Werner Hellwig
Steinstraße 4
37197 Hattorf
Tel.: 0 55 84 / 2116
Fax: 0 55 84 / 94 28 66
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Die Busch-Stätte ist in den Sommermonaten täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Im Winterhalbjahr nach Vereinbarung.